Als ich mit Analogfotofrafie angefangen habe, hat das einscannen mein Vater übernommen. Damals hat er einen alten Minolta Scanner verwendet, der bei ihm in der Arbeit stand. Mit der Zeit bin ich dann umgestiegen auf einen DSLR-Scan. Der einzige Grund dafür war, dass ich so nicht außer Haus musste um die Filmstreifen einzuscannen. Umgekehrt habe ich die Negative dann in Lightroom, indem ich einfach die Gradiationskurve verkehrtherum gedreht habe… Bis ich dann relativ schnell auf Negative Lab Pro gestoßen bin, da das Resultat, wenn man das Negativ so in Lightroom umkehrt, relativ schlecht ist. Farbverschiebungen und mangelnde Belichtungseinstellungen waren nicht selten. Negative Lab Pro hat das Problem gelöst.
Hier nun ein Bild, einmal mit dem alten Minolta Scanner gescannt, einmal mit der DSLR und Lightroom-interner umwandlung, und einmal mit Negative Lab Pro.



Sofort zu erkennen ist der hässliche grünton im Lightroom-internen Bild. Der Minolta-Scanner und Negative Lab Pro haben dort wesentlich natürlichere Farben- wenn der Minolta-Scnner doch zu warme Farben produziert. Ein weiterer Nachteil: Die Schärfe. Beide DSLR-Scanns sind sehr scharf, das Filmrauschen ist erkennbar. Im Gegensatz zum Minolta-Scanner, der eine weniger hohe Auglösung produziert. Auch fallen hier chromatische abberationen auf.
Fazit: DSLR und Negative Lab Pro sind am besten. Neutrale Farben mit ordentlicher Schärfe. Trotzdem möchte ich mir in nächster Zeit einen Flachbettscanner zulegen, vor allem weil ich mir somit nicht mehr die DSLR von meinem Vater leihen muss und ich mir durch den Scanner dann doch noch mehr Schärfe, dynamischen Umfang und bessere Farbdarstellung erhoffe. Updates folgen.