Wir hatten das Glück, für einige Wochen mit einer Mittelformatkamera von Mamiya arbeiten zu können. Diese Art von Kamera ist heutzutage etwas besonderes und wir wollten die Gelegenheit nutzen, auch etwas Besonderes zu schaffen.

Die Mamiya RZ67 Pro S ist das Nachfolgemodell des RB67-Kamerasystems von Mamiya. Sie wurde in den 1970er-Jahren auf den Markt gebracht, was bedeutet, dass sie zum heutigen Zeitpunkt fast 50 Jahre alt ist. Da kommt es natürlich nicht überraschend, dass diese Kameras nicht mehr hergestellt werden. Die Nachfrage nach solchen Kameras steigt aber wieder. Dementsprechend sind diese Kameras selbst gebraucht nicht mehr ganz billig zu haben. Auf eBay werden die Geräte schon mit über 1000 € gehandelt. Das macht es für uns natürlich zu einem echten Event, mit dieser Kamera ein paar Bilder zu machen.

Um die Kamera zu testen, hatten wir uns entschieden, im Studio ein paar Portraits zu schießen. Also habe ich kurzerhand Freundinnen und Freunde zum modeln eingeladen. Die Ergebnisse können sich echt sehen lassen:

Ilford HP5. Model: Emilia

Ilford HP5. Model: Pia

Ilford HP5. Model: Julius

Kodak Portra 400. Model: Pia

Fuji Provia 100F, b/w. Model: Emilia

Fuji Provia 100F, b/w. Model: Pia

Ilford HP5. Model: Emilia

Als ich die Bilder bearbeitet habe, ist mir erst aufgefallen wie unglaublich riesig die Auflösung von 120 Film ist. Die Negative allein sind ja schon 6x7 cm im Gegensatz zu 24x36 mm bei Kleinbildfilm. Und das macht sich eben bemerkbar - das Bild ist gestochen scharf, man sieht jedes Detail:

Obiges Bild, vergrößert.