Letzte Woche habe ich erst wieder einiges an Geld für Musik zum Auflegen auf Beatport gelassen. Ich hole mir immer lossless-dateien (also höchste Qualität), daher verlangt Beatport dafür schon 0,70 € aufpreis. Dazu kommen dann noch steuern. Zwar gab es zur Zeit ein Angebot, bei dem man 30% sparen kann, das gilt aber nicht für besagte lossless-upgrades. Soll heißen ich habe mir gerade mal um die 15 € gespart.
Dann bin ich über umwege auf Bandcamp gekommen. Viele Künstler, die nicht direkt von großen Labels gemanaged werden, haben ihre Musik auch da. Und da kosten EPs, Tracks und Alben allgemein weniger als auf Beatport.
Ein Beispiel: “Optimized Grooves” von Chlär kostet auf Beatport 7,74 €. Der Preis ergibt sich aus der Anzahl der Tracks (in dem Fall 6) mal dem Preis (1,29 €). Dazu kommt das lossless-upgrade (+0,70 € pro Track), also sind wir bei 11,94 €. Plus Steuern. Auf Bandcamp kostet das selbe Album inklusive lossless-daten (denn die sind bei Bandcamp immer dabei) inklusive Steuern 8,33 €. Wir sparen uns also mindestens 30%.
Ein weiterer Vorteil von Bandcamp ist, dass man die Musik, die man kauft, immer und immer wieder herunterladen kann. Bei Beatport ist das nicht so. Nach dem Kauf hat man eine gewisse, aber begrenzte Zeit, um sich seine Käufe herunterzuladen und dann wars das. Wer seine Musik verliert, hat pech gehabt. Natürlich ist es immer sinnvoll, selbst ein Backup von seinen Käufen zu haben, aber eine zusätzliche Absicherung ist nie schlecht.
Fazit: Wenn es die Musik woanders gibt als auf Beatport, z.B. auf Bandcamp, lieber da kaufen, denn dann kommt man oft günstiger weg.
PS: Chlär macht guten Techno. Hier zum oben erwähnten Album (natürlich auf Bandcamp ^^): https://mutual-rytm.bandcamp.com/album/optimized-grooves
